




| Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Also available as e-book: |
| PDF: | ISBN 978-3-89797-774-7 / EUR 22.99 |
Warum fühlen sich so viele Menschen heute getrennt – von sich selbst, von anderen, von der Welt? Dieses Buch geht einer leisen, aber folgenreichen Entwicklung nach: der „Entzauberung“ unseres Lebens durch Vernunft, Systemdenken, funktionale Ordnung und nicht zuletzt dem Festschreiben geschlechtlicher Differenz als ontologische Kategorie. Was dabei verloren geht, sind nicht nur Mythen – sondern Erfahrung, Beziehung und Verantwortung. Im Gespräch mit u.a. Christina von Braun, Emmanuel Levinas und Pierre Bourdieu, und eingebettet in die Tradition der Gestalttherapie entwickelt die Autorin eine Ethik, die dorthin zurückführt, wo alles beginnt: zum Anderen.
Dabei stellt das Buch unbequeme Fragen: Was geschieht, wenn Moral an Institutionen ausgelagert wird? Was bedeutet Verantwortung, wenn sie nicht auf Gegenseitigkeit beruht? Und wie kann ein Leben gelingen, das Ambivalenz nicht vermeidet, sondern trägt? Dieses Buch ist eine Einladung, die eigene Wahrnehmung zu verändern und sich wieder in Beziehung zu setzen.
Die Autorin verbindet philosophische Reflexion, therapeutische Praxis und kulturelle Analyse.
»In jedem Text werden philosophische und gestalttherapeutische Bezüge zu Identität, Körper und Beziehung hergestellt. Der Autorin gelingt, das Zusammenspiel von Erfahrung, Erkenntnis und emanzipatorischem Bewusstsein zusammen zu denken. Unbedingt lesen!«
(Detlef Klöckner, Gestalttherapeut und Autor, Gestalt Institut Frankfurt)
Aus dem Inhalt
Die Autorin
Dr. Renate Becker, Literaturwissenschaftlerin und Gestalttherapeutin; bis 1995 Dozentin am German Department der University of Warwick/UK; langjährige leitende Redakteurin der Zeitschrift GESTALTTHERAPIE; Vorträge und Veröffentlichungen zum Thema „Gender und Inszenierungen des Weiblichen in der Literatur“; lebt und arbeitet in Berlin.
www.dr-renatebecker-gestalttherapie.de