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| PDF: | ISBN 978-3-89797-759-4 / EUR 22.99 |
Eine Falldarstellung einer mehr als zwanzigjährigen Behandlung eines Patienten in zwei Lebensabschnitten, nämlich im jungen Erwachsenenalter und dann wieder in der Mitte des Lebens. Dabei ging es im ersten Behandlungsabschnitt eher um biografisch Unerledigtes, im zweiten hauptsächlich um biografisch zu Erledigendes, nämlich um die mit dem Prozess der Selbstwerdung und Sinnfindung des Patienten einhergehenden Aspekte wie existenzielle Einsamkeit und existenzieller Zweifel angesichts der Endlichkeit und Schicksalshaftigkeit des Daseins.
Die Darstellung erfolgt hauptsächlich anhand der Träume des Patienten und deren Veränderung im Laufe des Lebens. Der Entwicklungsprozess des Patienten und seine Träume demonstrieren eindrucksvoll einen psychodynamisch-tiefenpsychologischen und einen existenzialpsychologischen Ansatz macht das Buch zu einem Plädoyer für eine existenzphilosophische bzw. existenzialpsychologische Fundierung jeder Psychotherapie.
Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen und Profis aus dem gesamten psychosozialen Bereich finden hier Anregungen für ihre tägliche therapeutische und beraterische Praxis.
»Ein in den Text eingeflochtener Fallbericht, der der Existenz des individuell abgegrenzten, realen Einzelnen eine hohe Bedeutung zuerkennt. Autonomie, Verantwortung und Authentizität stehen im Fokus. Der Autor ermöglicht es dem Leser mit der facettenreichen Welt des existenzialistischen Gedankenguts und mit dessen tiefgründigen Lebensgefühl auf eine Weise vertraut zu werden, indem er den praxisnahen Stil des „Werkstattberichtes“ über einen Fall wählt, der mit der therapeutischen Aufarbeitung von traumatischen Belastungen und emotionalen Mangelzuständen beginnt. Existenzialpsychologische Therapie will Hilfestellungen zur Selbstverwirklichung geben, das heißt, herauszufinden, was zum Einzelnen passt und was nicht, um seine Authentizität und Autonomie zu erhöhen.
Der Autor versteht es, die Schilderung der Behandlung seines Probanden mit neueren Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie perspektivisch anzureichern und dennoch die besondere Akzentuierung der existentiellen Ausrichtung beizubehalten.«
(Prof. Dr. Hartmann-Kottek, FA Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie und Psychotherapeutische Medizin, Lehrtherapeutin für Gestalttherapie, Deutscher Dachverband Gestalttherapie für approbierte Psychotherapeuten DAGG e.V.)
Aus dem Inhalt
Der Autor
Winfried Wagner, Dipl.-Psych., Jg. 1953, approbierter Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der Existenzialpsychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Schweinfurt. Gestalttherapeut, Weiterbildung in verschiedenen Körpertherapien und in Jungianischer Tiefenpsychologie/Psychotherapie (Initiatischer Therapie). Lehrtherapeut und Supervisor für Gestalttherapie am Institut für Integrative Gestalttherapie Würzburg (IGW) und an tiefenpsychologischen Ausbildungsinstituten (ZIST, AfP) sowie Dozent an der Psychotherapeutischen Akademie (PTA) des IGW.
Email: winfried.wagner@existenzialpsychologie-sw.de