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Gianni Francesetti, Michela Gecele, Jan Roubal (Hrsg.)
GESTALTTHERAPIE IN DER KLINISCHEN PRAXIS
Von der Psychopathologie zur Ästhetik des Kontakts
In Zusammenarbeit mit der EAGT (European Association for Gestalt Therapy) herausgegeben von DVG (Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie) und ÖVG (Österreichische Vereinigung für Gestalttherapie)
Mit einem Vorwort von Leslie Greenberg zur englischen Ausgabe und Vorworten zur korrigierten und ergänzten deutschen Ausgabe von Veronica Klingemann, Beatrix Wimmer, Lotte Hartmann-Kottek
EHP-Verlag Andreas Kohlhage, 2016
733 Seiten; Abb.; Hardcover; ISBN: 978-3-89797-085-4

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:
Also available as e-book:
PDF: ISBN 978-3-89797-591-0  /  EUR 29.99
epub:  ISBN 978-3-89797-590-3  /  EUR 29.99

Gestalttherapie ist heutzutage das Psychotherapie-Verfahren mit den weltweit höchsten Effektstärken (Phil Brownell: zwischen 1.12 und 1.42 / R. Elliott: 0.93). Das Handbuch wird endlich auch im deutschsprachigen Raum dafür sorgen, dass der Gestalttherapie zum Nutzen der Patienten, der kassenärztlichen Versorgung und der gesamten gesundheitspolitischen Situation die Bedeutung zukommt, die ihr zusteht.

Das Handbuch stellt in mehrfacher Hinsicht ein Novum in der gestalttherapeutischen Literatur dar. Er vereinigt zum ersten Mal Spezialisten unterschiedlicher Generationen aus mehr als 20 Ländern, die den aktuellen Stand der internationalen Forschung repräsentieren und zahlreiche bisher bestehende Desiderate aus der Gestalttherapie füllen. Grundlegende theoretische Prinzipien für die klinische Praxis, besondere Sichtweisen, Therapie in bestimmten Lebenssituationen und klinische Anwendungen bei spezifischen Leidensformen werden in 33 Artikeln dargestellt, die jeweils durch den Kommentar eine anderen Autors ergänzt werden. Außerdem wird hier zum ersten Mal konsequent das Thema der Psychopathologie aus einer gestalttherapeutischen und beziehungsorientierten Perspektive betrachtet. Das Handbuch formuliert eine spezifisch gestalttherapeutische Sicht auf das Verständnis von Psychopathologie: Psychopathologie als ko-kreiertes Feldphänomen, das an der Kontaktgrenze entsteht und das im Kontaktprozess verwandelt werden kann.
Die deutsche Version dieses internationalen Projekts ist speziell auf die Situation, die Forschung und die Literatur im deutschsprachigen Raum bearbeitet und ergänzt worden.

»GestalttherapeutInnen der ersten Generation wären wahrscheinlich schockiert und überrascht zu sehen, dass die Gestalttherapie bei schweren Störungen und Diagnosen wie Borderline oder Narzissmus angewandt wird. AnhängerInnen des medizinischen Modells andererseits werden es schwierig finden, manche Konzepte und Gedanken zu integrieren, wie z.B. die Tatsache, dass die Psychopathologie an der Kontaktgrenze entsteht, oder die Idee einer prozessorientierten Diagnose. Doch diese revolutionären Ideen werden hoffentlich einen Einfluss auf bestehende Ansichten zu Behandlung und Psychopathologie haben und dabei helfen, der Gestalttherapie eine Stimme im allgemeinen Dialog zu schwereren Störungen verleihen.«
(Leslie Greenberg im Vorwort zur englischsprachigen Ausgabe)